Antrittsschreiben des neuen OrtsvorstehersLiebe Einwohner von Hohenstein, Gladowshöhe und Ruhlsdorf, So frisch gewählt, lässt sich ja noch nicht viel zu zurückliegenden Punkten sagen, deshalb werde ich später noch darauf eingehen, was sich der Ortsbeirat für die Zukunft so vorgenommen hat. Das wiederum bedeutet, dass ich mir auch persönlich die Messlatte recht hoch hänge und versuchen werde, dem gerecht zu werden. Wie stellen wir uns nun die zukünftige Arbeit im Ortsbeirat vor? Zuerst ist zu sagen, dass wir keineswegs alles bisherige umstürzen werden. Wir werden da anknüpfen, wo der vorherige Ortsbeirat mit Herrn Dr. Krüger geendet hat. Den guten Kontakt zur Stadtverwaltung werden wir weiter pflegen und ausbauen. Hohenstein soll zukünftig wieder bekannter werden. Und dass nicht nur durch den Genmais. Dazu werden wir uns auch verstärkt in die Politik in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ausschüssen einbringen. Was planen wir zukünftig im Ortsteil Hohenstein? In Hohenstein werden wir gemeinsam mit Herrn Dr. Krüger die Aufstellung des Ge-denksteins für die Kriegsopfer weiter voran bringen. Vielleicht gelingt uns das noch in diesem Jahr, dass wir dieses Projekt abschließen können. In Gladowshöhe hat der sichere Schulweg für die Kinder eine hohe Priorität. Hierzu wird es noch Gespräche mit der Stadtverwaltung geben, inwieweit dort ein Fußweg entlang der Straße errichtet werden kann. An dieser Stelle können wir fast nahtlos zu einem anderen Thema übergehen: Ich möchte es einmal die “brandenburgische Lethargie” nennen, die in vielen Dörfern grassiert. Es interessiert viele nicht mehr, was außerhalb ihres Grundstücks vor sich geht. Sie leben zurückgezogen und kommen nur hervor, wenn es was zu meckern gibt. Dabei ist es doch ihr Umfeld, ihr Dorf, was eigentlich ihren Lebensmittelpunkt ausmachen sollte. Wenn das Umfeld angenehm und wohnlich ist, dann steigt doch auch die Lebensfreude im privaten Bereich. So einige haben das schon erkannt und setzen sich in ihrer Freizeit dafür ein. So sind es Einzelne, die mit helfender Hand und auch Technik ihren Beitrag leisten. Aber auch der Siedlerverein in Gladowshöhe und der Dorfverein in Hohenstein sind hier erwähnt, weil die Mitglieder sich für die Dorfgestaltung und das Miteinander leben im Dorf einsetzen. Ich erinnere nur an das Siedlerfest und das Erntefest, welche man auch als kulturelle Höhepunkte bezeichnen kann. |
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